Eine Serie der verschobenen Orte durch Fünf-Farbe-Klänge, keramik, 2017.

Vor der Türklinke, ca.46*46cm, 2017.

 

Die abgefallenen Anstrichstellen in einem Korridor, ca.56,5*80,5cm, 2017.

 

Lagerhausblick, ca.56,5*80cm, 2017.

 

Weg einer Straße, ca.81*56cm, 2017.

 

Von hinten bei mir, ca.57,5*41cm, 2017.

 

Bricks, ca.40*56,5cm, 2017.

 

 

 

Ausstellungsansicht in K34, Kiel, 2017.

 

 

 


Eine Serie der verschobenen Orte durch Fünf-Farbe-Klänge

keramik, 2017.

 

Seit 2016 beschäftige ich mich mit dem Konzept der Farbeklänge, die für mein künstlerisches Hauptthema eine wichtige Rolle spielen. In der Farbenlehre meiner Professorin spielten wir mit vielen bunten Farbenkarten, um einen bestimmten Farbeklang herauszufinden. Durch diese Übung fand ich den Zusammenhang meines Bedürfnises zum Erlangen einer anderen Ebene. Diese Bedürfnisse werden in meinen Arbeiten meist als ein Suchen aufgegriffen.

In dieser keramischen Serienarbeit versuche ich das als irrelevant Gesehenes im Alltag zu ändern. Durch die Farbeklänge wirken die Orte fremdartig, denen man kaum Aufmerksamkeit schenkt.

In meiner Arbeitsweise fotografiere ich die mir auffallende Orte und trage mithilfe des Rechners die erforschten Farbeklänge ein. Die Verhältnisse der Farbenmengen für die Klänge bestimme ich nach mehrfacher Änderung. Unter den Glasurfarben markiere ich auf die Tonplatte die Außenlinie der Darstellung der Orte, dadurch werden meine Versuche sichtbar und entsteht zwei Ebene.