Eine Serie der verschobenen Orte durch Drei-Farbe-Klänge, keramik, 2016.

Eine Ecke im Badezimmer, ca.56*39,5cm, 2016.

 

Ein Winkel des Schranks, ca.56*39,5cm, 2016.

 

Eine Ecke im Badezimmer mit Gummihandschuhe, ca.56*39,5cm, 2016.

 

Eine Ecke in der Küche, ca.39,5*56cm, 2016.

 

Löcher in der Wand ca.39,5*56cm, 2016.

 

Bei der Gruppenausstellung B-fragt: Gibt es einen ungewöhnlichen Ort, an dem Du Dich mit mir treffen würdest?, Kunstraum B, Kiel, 2016.

 

 

Ausstellungsansicht in K34, Kiel, 2017

 

 


Eine Serie der verschobenen Orte durch Drei-Farbe-Klänge

keramik, 2017.

 

Seit 2016 beschäftige ich mich mit dem Konzept der Farbeklänge, die für mein künstlerisches Hauptthema eine wichtige Rolle spielen. In der Farbenlehre meiner Professorin spielten wir mit vielen bunten Farbenkarten, um einen bestimmten Farbeklang herauszufinden. Durch diese Übung fand ich den Zusammenhang meines Bedürfnises zum Erlangen einer anderen Ebene. Diese Bedürfnisse werden in meinen Arbeiten meist als ein Suchen aufgegriffen.

In dieser keramischen Serienarbeit versuche ich das als irrelevant Gesehenes im Alltag zu ändern. Durch die Farbeklänge wirken die Orte fremdartig, denen man kaum Aufmerksamkeit schenkt.

In meiner Arbeitsweise fotografiere ich die mir auffallende Orte und trage mithilfe des Rechners die erforschten Farbeklänge ein. Die Verhältnisse der Farbenmengen für die Klänge bestimme ich nach mehrfacher Änderung. Unter den Glasurfarben markiere ich auf die Tonplatte die Außenlinie der Darstellung der Orte, dadurch werden meine Versuche sichtbar und entsteht zwei Ebene.