Das Reinigen, Zeichnung auf Porzellanpapier, 2016-18.

Bei der Ausstellung Über dem Land, die Größe der Holzplatte ca.180*153cm, 2017.

 

je. ca. 25*25cm,2018

Detailansicht

Detailansicht

je. ca. 10,4*10,4cm,2018

untere drei Stücke von links nach rechts; ersten: ca. 10,5*6,7cm, zweiten: ca. 10,5*4cm, dritten: ca. 4,3*4,3cm, 2018

Das Reinigen-XXOX, von links nach rechts; ersten: ca. 3,5*6cm, zweiten: ca. 7*14cm, dritten: ca. 8*3,8cm, letzten: ca. 4*6cm, 2018

 

je ca.35,5*24,8cm, 2016-2017.

 

oben:9,7*5,3cm, mitte:12,5*6,5cm, unten:12,9*16,2cm, 2016.

 

24,8*17,8cm, 2016

 

oben:12,5*8,9cm, unten:15,6*7,3cm 2016-17

 

12,8*9,3cm, 2017

 

ersten:24,7*17,8cm, zweiten:12,2*9,7cm, letzten:9,7*6,9cm 2016

 

9,7*5,8cm 2016

 

7,1*13,6cm 2017

 

15,6*10,6cm 2017

 

17,8*12,3cm 2017

 

an einem Fenster liegend 17,8*17,5cm 2017

 

Die Arbeit "Das Reinigen" wurde von der Videoarbeit Gute Laune entwickelt.

 

 

 

Das Reinigen

Zeichnung auf Porzellanpapier, 2016-18. 

 

Die Arbeit wird auf einem Tisch mit einem Stahlschwamm installiert. Dadurch entsteht eine Gestik, die sich auf eine Situation der Reinigung beziehen lässt. Der Stahlschwamm wäre hier dann ein bedeutsames Symbol und ein Medium, um das Unsichtbare zu zeigen.

Durch die Verschmutzung durch das Schreiben des Wortes „Reinigen“ versinnbildlichen das weiße Porzellanpapier und seine Zerbrechlichkeit darüber hinaus dieses Paradox.

Zudem ist der Prozess meiner keramischen Arbeit zu erwähnen, in dem das Schreiben des Wortes „Reinigen“ durch das Kratzen mit einem spitzen Werkzeug entsteht. Dies kann man als eine „Wunde” sehen, für die eine Heilung nötig ist.

Sowohl mit der Metapher der Wunde als auch mit dem Wort „Reinigen”, kann man sich vorstellen, dass beides zusammen für eine innere Verschmutzung steht. Weiterhin wird in dieser Arbeit sowohl der lernende Prozess als auch die Reinigung als wichtiger Aspekte in den Vordergrund gestellt, welche mit dem Begriff der Lebenskunst im Alltag erklärbar sind.

Dennoch ist es an dieser Stelle schon auszumachen, dass der Vorgang des Schreibens und der Reinigung als ein Versuch gesehen werden kann, eine Übergangsposition zu schaffen. Ob dieser Versuch vom Reinigungsverfahren im Alltag zu einer anderen Ebene führt, kann nicht bestimmt und gezeigt werden, aber darüber lässt sich dann mit dem Begriff von Rites de Passage die dritte Phase erläutern, in der die Reintegration, außerhalb der Werke, also im Gedächtnis der Betrachter steht.

Indem ich das Wort ,,Reinigen" schreibe, übe, wird eben die lernende Situation deutlich dargestellt, weil es endlos fehlend ist.

 

(...aus meiner theoretischen Arbeit ,,Über dem Land”.)