28kg, Keramik, 2019.

 

 

 

 

28Kg

Keramik, 2019.

Die Arbeit zeigt die Häutung einer Tonmasse von 28kg, die mit einem Drahtmesser flach geschnitten wurden ist. Der gehäutete Ton wurde in der Bearbeitung frei hingelegt und formt sich. Die roten Pigmente stellen zudem deutlich dar, wie der weiche Ton im Häutungsprozess geschnitten, verwundet und zerrissen wurde. Jeder Schnitt erzeugt neue und unterschiedliche Wunden, die dem Selbst eine ständige Erneuerung widmen. An die Wand lehnt sich die übrig gebliebene Haut ruhig, um noch gehäutet zu werden. In der Installation werden die Häutchen im Kreis gelegt, dadurch erkennt man, dass der Prozess ohne einen Anfang oder Ende ausgeführt wird.